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CONTI® SYNCHROCHAIN CARBON

CONTI® SYNCHROCHAIN CARBON treibt das Hyperloop-System HyperPodX an

Studierende des kooperativen Studiengangs Engineering Physics der Hochschule Emden/Leer und der Universität Oldenburg entwickeln mit dem HyperPodX die Zukunft der Mobilität. Foto: CONTINENTAL

Studierende des kooperativen Studiengangs Engineering Physics der Hochschule Emden/Leer und der Universität Oldenburg entwickeln mit dem HyperPodX die Zukunft der Mobilität. Foto: CONTINENTAL

Der Hyperloop ist ein Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem, bei dem sich Kapseln in einer weitgehend evakuierten Röhre auf Luftkissen gleitend mit nahezu Schallgeschwindigkeit fortbewegen. Für das Entwicklungsprojekt „HyperPodX“ haben Studierende des kooperativen Studiengangs Engineering Physics der Hochschule Emden/Leer und der Universität Oldenburg im Rahmen eines Wettbewerbs des amerikanischen Unternehmens SpaceX einen Hyperloop entwickelt. Den Antrieb übernimmt ein Hochleistungs-Zahnriemen CONTI® SYNCHROCHAIN CARBON von Continental.

Per Hyperloop-System wäre der Transport von Menschen und Gütern bei einer Geschwindigkeit von mehr als 1.000 km/h möglich – ähnlich wie bei Flugzeugen. Der Vorteil gegenüber dem Transport in der Luft: Der Hyperloop ist deutlich umweltfreundlicher und könnte im Rhythmus einer U-Bahn eingesetzt werden. Das technologische Konzept basiert auf der Idee, in tunnelähnlichen Röhren die bei regulären Zügen üblichen Widerstände zu reduzieren, um weitaus höhere Geschwindigkeiten mit den Fahrzeugen zu erreichen. Vor allem der Luftwiderstand wird dabei nahezu auf null reduziert. In den Röhren herrscht ein Luftdruck, der lediglich einem Prozent des üblichen Luftdrucks in der Atmosphäre entspricht. Zudem kommt der Hyperloop ohne Räder aus, sodass auch hier keine Reibung entsteht. Stattdessen nutzen die kapselförmigen Fahrzeuge Magnetschwebetechnik oder Luftkissen zur Fortbewegung.

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Konkrete Hyperloop-Projekte in naher Zukunft denkbar

Der Hochleistungs-Zahnriemen CONTI® SYNCHROCHAIN CARBON treibt den HyperPodX an. Foto: CONTINENTAL

Der Hochleistungs-Zahnriemen CONTI® SYNCHROCHAIN CARBON treibt den HyperPodX an. Foto: CONTINENTAL

Eine Strecke von 1.000 Kilometern in einer Stunde? Für die Logistikbranche eröffnet die Idee, ein derartiges Transportmittel zwischen den weltweiten Produktionsstandorten einzusetzen, zahlreiche neue Möglichkeiten. „Bis der erste Hyperloop tatsächlich für den Warentransport genutzt wird, werden noch etwa drei bis fünf Jahre vergehen“, prognostiziert Prof. Dr. Walter Neu, Hyperloop-Experte von der Hochschule Emden/Leer. „Aktuell befinden sich diverse Teststrecken im Bau, zum Beispiel in Frankreich, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und auch die Strecke Wien-Prag ist im Gespräch.“

Wenn sich die Hyperloop-Technologie dort bewährt und konkrete Projekte realisiert werden, profitieren Unternehmen nicht nur durch den weitaus schnelleren Warentransport im Vergleich zu aktuellen Schienenfahrzeugen oder Lkw. Der Hyperloop benötigt durch die geringen Widerstände nur einen Bruchteil der Energie und ist damit eine gleichermaßen kostengünstige wie nachhaltige Lösung. Darüber hinaus entlastet das System das Straßen- und Schienennetz. Langfristig soll der Hyperloop dann auch im Personentransport zum Einsatz kommen.

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Hochleistungszahnriemen CONTI® SYNCHROCHAIN CARBON erfüllt Hyperloop-Anforderungen

Anwendungstechniker Alexander Behmann, ContiTech Antriebssysteme, unterstützt die Studierenden tatkräftig bei der Auslegung des Zahnriemenantriebs. Foto: CONTINENTAL

Anwendungstechniker Alexander Behmann, ContiTech Antriebssysteme, unterstützt die Studierenden tatkräftig bei der Auslegung des Zahnriemenantriebs. Foto: CONTINENTAL

Junge Talente der Hochschule Emden/Leer und der Universität Oldenburg unter Leitung der Professoren Walter Neu und Thomas Schüning machten sich Gedanken, wie die hohen Geschwindigkeiten sicher und zuverlässig erreicht werden können. Ihre konkrete Aufgabe anlässlich des Wettbewerbs von SpaceX: den Prototypen für einen Hyperloop mit einem Antrieb zu entwickeln, der im Vakuum eine hohe Beschleunigung erreicht, bremsen kann und über eine eigene Energieversorgung verfügt. Die Studierenden haben diese Herausforderung mit einem Elektromotor mit 170 Kilowatt Leistung umgesetzt. Dieser bringt den 250 kg schweren Prototypen auf eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 500 km/h.

Für den Antrieb wurde ein hohes Drehmoment und ein sehr leistungsstarker Riemen benötigt. Eine perfekte Aufgabe für den Zahnriemen CONTI® SYNCHROCHAIN CARBON von Continental, der für extreme Anforderungen entwickelt wurde und dank seiner Materialeigenschaften die hohen Beschleunigungskräfte beim Hyperloop und den Einsatz im Vakuum zuverlässig bewältigen kann. „Der Riemen ist mit seiner Konstruktion aus Carboncord und Polyurethan sowohl extrem energieeffizient, als auch sehr schmal gebaut und deshalb enorm leicht. Zudem ist er ohne Wartung sehr zuverlässig. Und genau auf diese Aspekte – Power, Zuverlässigkeit und ein geringes Gewicht – kommt es bei einem Hyperpod an. Somit konnten wir den Studierenden eine passende Lösung bieten.“, sagt Alexander Behmann, Anwendungstechniker bei Continental.

Seine erste Bewährungsprobe hat der Riemen bereits erfolgreich erfüllt: Die Fahrten auf der Teststrecke von SpaceX in Los Angeles verliefen positiv und das Team aus Maschinenbau- und Elektrotechnik-Studierenden der Hochschule Emden/Leer platzierte sich unter den Top 10 des Wettbewerbs.

Der Abdruck dieses Berichtes erfolgt mit freundlicher Genehmigung von CONTINENTAL.

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Mulco-Europe EWIV Garbsen,
21. Februar 2019

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